Helfen ist bei uns Herzenssache
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Die Digitalisierung macht auch vor dem Pflegesektor nicht Halt

18.03.2019

Die Evangelische Altenhilfe St. Georgen gGmbH nimmt sich dem Thema seit geraumer Zeit aktiv an, versucht herauszufinden, wo Prozesse optimiert werden können. Wenn wir darüber sprechen, was derzeit bei der Ev. Altenhilfe im Hinblick auf Digitalisierung alles im Gange ist, wissen wir erst einmal gar nicht, wo wir anfangen sollen. Das Thema ist ja generell so umfassend, dass es manchmal gar nicht greifbar ist was alles dazu gehört. In der Wirtschaft und Industrie ist die Digitalisierung von Prozessen längst unabkömmlich, im Pflegesektor sind wir da eher ein „Schlusslicht“. Aber genau deshalb ist es uns jetzt wichtig sich damit zu beschäftigen.

Der Markt wird überflutet von technischen Hilfsmitteln, die der älteren Generation das Leben erleichtern sollen. Doch was taugt etwas, was eher nicht? Das ist deine der Fragen, die wir mit dem künftigen Konzept der Evangelischen Altenhilfe klären wollen. Wir wollen einfach schauen, was gut funktioniert und was nicht benötigt wird. Dies bezieht nicht nur auf Hilfsmittel für unsere Klienten, sondern auch auf Hilfsmittel für die Mitarbeiter.

Im Juli 2018 haben wir begonnen unser Dokumentationssystem zu digitalisieren. Statt zahllosen Blättern können die Mitarbeiter der Sozialstationen nun bequem ein Tablet nutzen, um die tägliche Dokumentation zu erledigen. Wenn man erst mal drin ist, kann das auch vieles vereinfachen. So bleibt mehr Zeit für die Klienten. Momentan wird in der Tagespflege und in den beiden stationären Einrichtungen – Lorenzhaus und Elisabethhaus – auch auf die digitale Dokumentation umgestellt.

Das alles ist nur ein kleiner Bruchteil des großen Themas Digitalisierung, welches nun auch ungebremst auf den Pflegebereich zurollt. Um uns dem Thema annehmen zu können haben wir eine kleine Projektgruppe gegründet. Gemeinsam mit FINSOZ e.V. (Fachverband Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung) wurde in einem Workshop  Ziele erarbeitet und die Ist-Situation erhoben, um die zukünftige Entwicklung was die Digitalisierung angeht abzustecken.

Wichtig ist uns, dass alle Mitarbeiter „mitgenommen werden“ – vom Auszubildenden bis hin zur erfahrenen Fachkraft. Manches ist zu Beginn sicher ungewohnt, einiges aber auch eine echte Erleichterung. Allerdings wollen wir unsere Abläufe nicht um jeden Preis digitalisieren. Wir finden für uns heraus was passend und notwendig ist und was nicht. Und ganz wichtig- Digitalisierung bedeutet nicht, dass der persönliche Kontakt zu den Pflegebedürftigen und Angehörigen weniger wird – im Gegenteil. Hier gilt es alle mitzunehmen. Und zwar von Anfang an. Wir freuen uns auf vieles Neues und die Chancen die sich dadurch eröffnen.

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